Remote – arbeiten auf Distanz

Posted 04.06.2015 by Matthias Wagener & filed under Working

Von unterwegs arbeiten – das war und ist unsere Idee für unser Projekt Vast Floating.

Und es schien, vor dem Hintergrund von Vast Forward als digitales, verteilt arbeitendes Netzwerk und nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre als ein Punkt, der in der Vorbereitung vor allem technische Hardware-Fragen mit sich bringen würde.

Seit März arbeiten wir nun fast ausschließlich von unterwegs – und diese neue Perspektive gibt dem Thema ein neues Gewicht.

Da sich, wenn alles nach Plan läuft, in den nächsten Jahren nichts ändern wird und wir ausschließlich dezentral arbeiten, sind wir entsprechend neugierig auf aktuelle Themen, die im Netz diskutiert werden: “Geographically distributed development”, “coordination mechanisms”, “collaborative work“ – you name it.

Das klingt auch alles sehr interessant – doch wie so oft helfen theoretische Ansätze im Alltag erst mal wenig.

Also: wir sind auf der Suche nach sehr praktikablen und praktischen Ideen, um besser in verteilten Teams arbeiten zu können.

Wir haben uns gefragt, über welche fachlichen, kommunikativen und technischen Anforderungen wir stolpern, was uns ausbremst und was gut ist von den Helfern in unserem täglichen Job; wie wir unseren neuen Arbeitsalltag gestalten und welche Tools nicht nur uns, sondern auch der Programmierung/Entwicklung und dem Design/Konzept helfen, die Herausforderungen des “remote” Arbeitens besser zu bewältigen.

Wir konzentrieren uns auf vier Fragestellungen, die das Arbeiten auf Distanz im Vast Forward Alltag in den vergangenen Wochen gefühlt am stärksten beeinflussen:
1. Konnektivität: Wie bleibt der direkte Kontakt, das Netzwerk erhalten, auch auf große Distanzen?
2. Form der Kommunikation: Wie können auch komplexere Projekte koordiniert werden?
3. Frequenz: Wie gut geht das mit der Erreichbarkeit und Zusammenarbeit, wenn man selber nicht nur in einem anderen Land, sondern auf der See unterwegs ist?
4: Tools: welche Hilfsmittel helfen dem ganzen Team, ob unterwegs oder im Büro in Hamburg, bei den täglichen Aufgaben für die Kunden-, Projekt- und Prozess-Steuerung?

Die vier Themen kann man ganz fix abhandeln, oder ihnen etwas mehr Raum geben, wir wollen versuchen, etwas tiefer zu gehen und dabei die vorhandenen Schnittmengen entweder zu ignorieren oder genau da etwas genauer hinzusehen: Probleme der Konnektivität kann man ja mit Tools lösen… Wir haben diese Abgrenzung im ersten Schritt als richtig erachtet, vielleicht kommt am Ende aber auch eine andere “Ordnung” dabei heraus, wir werden sehen – und darüber schreiben.

Bleibt dran.

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Working remote – that’s part of the idea of the sailing project Vast Floating.

In the beginning we thought it would be some technical hardware issues, we would have to cope with – especially in the light of Vast Forward operating as a digital, widely spread network which should be a good experience we’d built up in the past years.

Now we’ve been working almost exclusively remote since March 2015 – which brings a more practical perspective o the subject.
If everything goes to plan, we’re going to work like this in the next few years, working remote, in a distance to all other team members. We’re accordingly curious about current topics, discussed online: “Geographically Distributed Development”, “coordination mechanisms”, “collaborative work “- you name it. And all that sounds very interesting – but as so often those theoretical approaches do not really help in everyday life, when stuck in a project or project step.

So we’re looking for more practical ideas, pragmatism for better work in decentralized teams.

We want to figure out which job specific, communicative or technical issues slow us down, and on the other hand, what helps in our everyday job; how we shape our changing  working day and which tools support – not only us, but also the programming / development and design / concept part – to better meet the challenges of “remote” work.

We focus on four issues that we feel have a big influence when working at a distance:
1. Connectivity: How do we keep direct contact, obtain the network, even over long distances?
2. Form of Communication: How can we coordinate even more complex projects?
3. Frequency: How can we grant accessibility and cooperation if team members are not only in different countries, but at sea?
4: Tools: which tools will be a support for the team, whether on the road or in the office in Hamburg, in daily tasks, for customer-, project- and process management?

For some of the points answers seem obvious. We want to give them a little more space, try to go a little deeper, ignoring or maybe look more closely at the intersections: issues with connectivity could be solved with appropriate tools for example … However, there may be a different “order“ in the end, we’ll see – and write about it.

Stay tuned.