Hibernating on a boat – Gibraltar/La Linea De La Concepcion

Posted 22.10.2016 by Matthias Wagener & filed under Landed

≈ English version see below ≈

Die richtige Marina für die Überwinterung zu finden bedeutet, vielfältige Anforderungen zu erfüllen: man braucht eine Werft für die anstehenden Winterarbeiten, denn das Boot muss für einige ja aus dem Wasser, um Antifouling zu streichen und die Opferanoden zu erneuern. Ein Kran oder Travellift ist also auch von Vorteil,  stark genug, um das eigene Boot aufs Trockene zu heben. Vielleicht ist auch professionelle Hilfe nötig bei einigen Arbeiten, Lackieren zum Beispiel oder einfach nur, um schneller fertig zu werden.

Natürlich ist es auch wichtig, dass der Ort Abwechslung für die Crew bereit hält. Verschiedene Restaurants sind wichtig für die kulinarische Abwechslung, einige Bars (mit Leuten darin, auch im Winter) und ein oder zwei große,gut ausgestattete Supermärkte, wenn möglich ein Markt mit Frischeprodukten! Wenn das alles passt, sollte noch die Transportfrage geklärt sein, denn Familie und Freunde erwarten einen den (Weihnachts-) Besuch.
Wenn soweit alles fein ist, kann eigentlich nichts mehr schief gehen – und mit La Linea De La Concepcion hatten wir diesen Ort gefunden. Wenn auch eher zufällig, da wir auf Empfehlung und nicht nach Recherche dort gelandet sind.

Was uns davon abgehalten hat, schwammig und rund zu werden bei all den Bars, Restaurants und Sundownern bei den lieben Nachbarn war unser selbstauferlegtes Wintertrainingsprogramm:

Zwei mal wöchentlich Laufeinheiten um die 5kommairgendwas Kilometer, direkt an der Bucht von Gibraltar.
Zwei mal wöchentlich „core training“, sowas wie ein persönlicher Workout, den uns Marens Physiotherapeut empfohlen hat.

Ein mal wöchentlich „the long walk“ von unserer Marina aus über die Grenze und den Flughafen nach Gibraltar, einmal komplett über den „rock“ bis zu den  “Mediterranean Steps”, und wieder zurück zum Boot. Das sind nette 15 bis 20 Kilometer, abhängig von Route und Lust.

Nein, wir waren nicht soo konsequent, aber das sieht man ja. 😀

Bilder gibt es oben in der Galerie oder direkt bei Flickr:
Zur super Flickr Übersicht 🙂

 

≈ Englisch Version ≈

Finding a marina for the winter means to meet several expectations: Usually you need a boat yard, because your boat needs to get out of the water for some work on the underwater parts, changing anodes, paint the bottom, making repairs. So there also has to be a crane or something, strong enough to get your boat hauled out. Maybe you need some professional help–and you surely will need some spare parts, paint and stuff to get all those things done.

Of course you have to check what’s important for the crew. A variety of restaurants is helpful, some bars (with some people in them), a nice (big) supermarket, or two, if possible a market for fresh produce. All well? Nice, then check for transportation, Xmas is near, family and friends expecting your visits.
If you can check on all that, your fine for hibernation.
La Linea De La Concepcion is a place offering all of that plus a nice livaboard community.

Some things kept us from growing all mushy and fat while enjoying bars, restaurants and sundowners on neighbor’s boats: our very personal VAST winter sports program:
Two times a week running for 5.something kilometers, directly at the bay of Gibraltar.
Two times a week „core training“, a kind of personal work out provided by Maren’s physiotherapist.
Once a week „the long walk“ from our marina to Gibraltar, all over the „rock“ to the mediterranean steps, and back to the boat. Neat 15 to 20 kilometers, depending on the detailed route.

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